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Krakau
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Wawel Drukuj Email
18.08.2007.

Der Wawel ist die ehemalige Residenz der polnischen Könige in Krakau. Die Burganlage liegt auf einem Hügel (228 m ü. NN) über der Weichsel. Zusammen mit der Krakauer Altstadt ist sie Weltkulturerbe der UNESCO.

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Der Wawelhügel ist der südlichste Ausläufer des Krakau-Tschenstochauer Jura, eines 161–155 Millionen Jahre alten Kalksteingebirges im südlichen Zentralpolen. Das ganze Gebiet ist stark verkarstet, und die Landschaft ist von Höhlen durchzogen. Auf der am Weichselufer liegenden Seites des Wawel (vermutlich zu poln. wąwóz: Schlucht) führt eine solche Karsthöhle von den Burgmauern oben auf dem Hügel bis zu seinem Fuß. Ihre pittoreske Form gab ihr die Erscheinung einer „Drachenhöhle“. So erzählt die Legende, dass hier einst ein Drache gehaust hat, bis der Ritter Krak kam und den Drachen durch List überwand. An diesem Platz wurde dann die Stadt Krakau gegründet, der der Ritter seinen Namen gab.
Historisch belegt ist, dass sich seit dem frühen Mittelalter an dieser Stelle eine Burg befand. Die komplexe Bebauung zeugt von einer über 1000-jährigen Baugeschichte. Dabei finden sich Zeugnisse aus allen Stilepochen wie der Romanik, der Gotik, der Renaissance sowie des Barock. Zu den wichtigsten erhaltenen Bauwerken gehören:

    * Das Königsschloss auf dem Wawel

    * Die Wawelkathedrale

    * Die Marienrotunde in den Wirtschaftsräumen

    * Mehrere gotisch-romanische Türme und Basteien

    * Vier Tore aus der Gotik, Renaissance und dem Barock

    * Ehemalige Kasernenbauten aus dem 19. Jahrhundert

    * Burgmauern und andere Befestigungsanlagen

    * Fundamente mehrerer romanischer und gotischer Kirchen

    * Fundamente mehrerer Wirtschaftsgebäude aus der Renaissance

    * Ein Höhlengang von den Wehrmauern bis zur Drachengrotte

Zmieniony ( 18.08.2007. )
 
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